© Armin Russold/Foto Freisinger

Einfache Sprache
10/01/2019

Österreich: Wie man mehr Leben in die Dörfer bringt

In vielen Dörfern in Österreich ziehen viele Menschen weg. Die Stadt Trofaiach zeigt, was man dagegen tun kann.

von Inklusive Lehrredaktion

Link zum Original-KURIER-Artikel

Seit einigen Jahren ziehen in
vielen österreichischen Dörfern,
immer mehr Bewohner weg.
Das passiert vor allem in Orten,

wo es einmal viele Fabriken und viel Arbeit gab.
Nachdem die Fabriken geschlossen wurden,
zogen die Menschen weg und
die Orte wurden immer verlassener.


So war es auch in der Stadt Trofaiach,
in der Steiermark.
Politiker und Bewohner der Stadt
haben sich entschlossen,
dagegen etwas zu unternehmen.
Zuerst machten Politiker aus Trofaiach
und interessierte Bewohner eine Reise in Dörfer,
die gute Lösungen für ähnliche Probleme gefunden haben.
Dann stellten sie einen Berater ein,
der sich um alle Anliegen kümmert.
Der Berater organisierte eine Befragung,
bei der 1000 Bewohner von Trofaiach teilnahmen.
Dabei kam heraus,
dass die Bewohner sich wünschen,
dass das Ortszentrum neu belebt wird.
Das Ortszentrum ist der Mittelpunkt von einem Ort
und wird auch Ortskern genannt.

Danach wurde im Ortszentrum ein Geschäft mit
einer Werkstatt eröffnet.
In diesem Geschäft werden Produkte verkauft,
die Künstler von der „Lebenshilfe“ in
der Werkstatt hergestellt werden.
Die Musikschule von Trofaiach
zog vom Orts-Rand ins Ortszentrum.

Mittlerweile hat die Musikschule 400 Schüler.
Es wurden auch 3 kaputte Gebäude in Trofaiach abgerissen.
Es entstand ein Bus-Bahnhof mit Fahrradständern.
Es wurde auch eine Bücherei eröffnet.
Es dauert ungefähr 10 Jahre,
bis ein Ort durch solche Aktionen dauerhaft belebt wird.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Um diesen Artikel lesen zu können, würden wir Ihnen gerne die Anmeldung für unser Plus Abo zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diese anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.