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Einfache Sprache
03/13/2019

Künstliche Körperteile werden immer besser

Forscher haben eine künstliche Hand entwickelt, mit der man nicht nur greifen, sondern auch fühlen kann.

von Inklusive Lehrredaktion

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Forscher haben neue künstliche Hände entwickelt.
Eine künstliche Hand wird auch Handprothese genannt.
Mit den neuen Handprothesen haben Betroffene mehr Gefühl beim Greifen.
Menschen können damit die Form und Härte von Dingen fühlen.

Außerdem können sie wahrnehmen, wie weit die künstliche Hand
und die Finger ausgestreckt sind, ohne hinzuschauen.

Eine Frau, die keine linke Hand hat, testete die neue Handprothese.
Mit dieser künstlichen Hand konnte die Frau
gefühlvoller mit Sachen umgehen und verhindern,
dass ihr Gegenstände aus der Hand fallen.
2 andere Testpersonen konnten mit der künstlichen Hand auch fühlen,
ob sie ein größeres oder kleineres Ding in der Hand halten.

Die neu entwickelte künstliche Hand ist ein großer Fortschritt.
Bisher konnten Menschen nur mit Muskelkraft greifen lernen,
fühlten die Bewegung aber nicht.
Sie mussten deshalb immer hinschauen,
um die künstliche Hand zu bewegen.
Mit der neuen Entwicklung wird die künstliche Hand
als eigenes Körperteil wahrgenommen.

Bevor die neuen künstlichen Hände im Alltag genutzt werden können,
sind noch technische Weiterentwicklungen nötig.