Journalisten durften auf nordkoreanisches Atomtest-Gelände

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Das Atomtest-Gelände „Punggye-ri“, in Nordkorea, wurde geschlossen und zerstört. Ausländische Journalisten durften darüber berichten.

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Bis jetzt war es für Journalisten
aus dem Ausland sehr schwer,
nach Nordkorea zu reisen,
um von dort aus zu berichten.
Jetzt durften Journalisten aus den USA,
Südkorea, England, China und Russland
das Atomtest-Gelände „Punggye-ri“ in Nordkorea betreten.
Das Atomtest-Gelände wurde geschlossen und zerstört,
die Journalisten durften darüber berichten.
Das ist ein großer Fortschritt für Nordkorea.
Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump,
hat damit gedroht, dass es Krieg geben wird,
wenn das Atomgelände nicht geschlossen wird.

Testgelände wurde gesprengt
Das Atomtest-Gelände in Nordkorea
wurde am 24. Mai gesprengt.
Das ist ein wichtiger Schritt, mit dem Nordkorea
seine Bereitschaft zum Abbau von Atomwaffen zeigt.
Die Journalisten aus Südkorea und anderen Ländern
wurden mit einem Zug in die Bergregion gebracht,
in der sich das Atomtest-Gelände befindet.

Friedens-Gespräche zwischen den USA und Nordkorea
Am 12. Juni 2018 hätte es ein Treffen
zwischen Donald Trump und Kim Jong-un geben.
Donald Trump sagte aber vor Kurzem,
dass dieses nicht stattfinden wird.
Trump hat in einem Brief an Kim Jong-un geschrieben,
dass er ein Treffen wegen dem Ärger
und der Feindseligkeit zurzeit für unangemessen hält.
In dem Brief hat er auch geschrieben dass er sich freut,
Kim Jong-un eines Tages kennenzulernen.

Wenn Kim seine Haltung zu dem Gipfel
noch ändern wolle, schrieb Trump,
soll er nicht zögern, ihm zu schreiben oder ihn anzurufen.
Wie es nun weitergeht, ist offen.

Bei den Gesprächen soll es zu einem Atom-Abkommen
zwischen den USA und Nordkorea kommen.

"Wir werden tun, was nötig ist,
um dieses Treffen zu einem Erfolg zu machen",
sagte der Außenminister der Vereinigten Staaten, Mike Pompeo.
"Wir sind zuversichtlich, dass wir es schaffen".

( kurier.at , mb ) Erstellt am 25.05.2018