Einfache Sprache
25.05.2018

Italien: Giuseppe Conte soll eine Regierung bilden

Der italienische Präsident Sergio Mattarella hat am 23. Mai Giuseppe Conte beauftragt, eine Regierung zu bilden.

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Am 4. März waren in Italien Parlamentswahlen.
Die stärksten Parteien waren die „Lega“ und die
Fünf-Sterne-Bewegung.“
80 Tage lang wurde über eine Regierungsbildung gesprochen.
Der Partei-Chef der „Lega“ und der Partei-Chef der
Fünf-Sterne-Bewegung“ konnten sich nicht darauf
einigen, wer Premierminister wird.
Premierminister nennt man den Regierungs-Chef.


Der italienische Präsident Mattarella hat deshalb den
Anwalt Giuseppe Conte damit beauftragt,
eine Regierung zu bilden.

Conte sagte, dass er die Interessen von Italien in
Europa vertreten will.
Er sagte auch, dass er die Bürger in seine Regierung
miteinbeziehen möchte.


Der Partei-Chef der „Lega“, Matteo Salvini
sagte, dass er überzeugt ist, dass diese Regierung
im Parlament große Zustimmung erhalten wird.
Im Parlament werden die Gesetze für Italien beschlossen.
Salvini sagt auch, dass er sich eine Regierung
wünscht, die Pläne gut umsetzt.


Der Partei-Chef der „Fünf-Sterne-Bewegung“,
Luigi Di Maio sagte, dass er dem neuen
Premierminister Conte viel Glück bei der
Regierungsbildung wünscht.


Die Politiker der Sozialdemokraten und
der Partei „Forza Italia“ versprachen,
dass sie eine starke Opposition
gegen die Regierung sein werden.
Opposition nennt man die Parteien im Parlament,
die nicht zur Regierung gehören.
Die Opposition kontrolliert die Regierung
und sagt der Regierung ihre Meinung.

Der Chef der Sozialdemokraten sagte,
dass das Programm der neuen Regierung sehr
rechtsextrem ist.
Rechtsextrem bedeutet,
dass man Menschen wegen ihrer Herkunft, Religion
oder Sexualität abwertet.


Auch die EU-findet das Programm
der neuen Regierung nicht gut.
Der EU-Politiker Valdis Dombrovskis fordert von der
neuen Regierung, dass sie mit dem Geld von Italien
verantwortungsvoll umgehen sollen.
Dombrovskis meinte auch, dass Italien seine hohen
Schulden abbauen muss.