Einfache Sprache
17.07.2018

Im Iran soll der Verkauf von „offenen Mänteln“ bestraft werden

Im Iran müssen Frauen in der Öffentlichkeit ein Kopftuch und einen langen Mantel anhaben. Zur Zeit werden Mäntel verkauft, die vorne offen sind. Das soll verboten werden.

Link zum Original-KURIER-Artikel

Im Iran soll der Verkauf von "unislamischen Mänteln"
an Frauen, in nächster Zeit bestraft werden.
Die Verkäufer dürfen, wenn sie von der Polizei erwischt werden,
1 Jahr lang nicht arbeiten und genauso lange
bleiben auch ihre Geschäfte geschlossen.
Als „unislamische Mäntel“ gelten die Mäntel,
die vorne offen sind und keine Knöpfe haben.

Alle Frauen und alle Mädchen ab 9 Jahren,
müssen nach den islamischen Vorschriften ein Kopftuch
und einen langen, weiten Mantel tragen.
Das ist deshalb so, weil sie ihre Haare und ihren Körper
in der Öffentlichkeit verstecken müssen.
Mädchen oder Frauen die kein Kopftuch und keinen Mantel tragen,
bekommen eine hohe Geldstraffe wenn sie erwischt werden.

Das Gesetz und die Strafen gibt es schon seit 40 Jahren.
Sie haben aber nichts gebracht.
Die Kopftücher werden immer kleiner
und die Mäntel immer kürzer und enger.
Seit kurzer Zeit sind die Mäntel offen.

Es ist unklar, ob sich die Verkäufer an das Verbot halten werden,
weil sie gut mit dem Verkauf von Mänteln verdienen.