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06/27/2018

„Harley-Davidson“ verlegt Motorrad-Herstellung wegen EU-Zöllen ins Ausland

Der Motorrad-Hersteller „Harley-Davidson“ will mehr Motorräder außerhalb der USA herstellen. Fabriken in Indien, Brasilien und Thailand werden ausgebaut.

von Inklusive Lehrredaktion

Link zum Original-KURIER-Artikel

Der amerikanische Motorrad-Hersteller„ Harley-Davidson“ will
einen Teil der Motorrad-Herstellung aus den USA in andere Ländern verlegen.
Es sollen Fabriken in Brasilien, Indien und Thailand ausgebaut werden.
Das wird 9 bis 18 Monate dauern.
Die Verlegung der Herstellung wird
ungefähr 30 bis 45 Millionen Dollar kosten.

Der Grund für die Verlegung sind die Strafzölle der Europäischen Union
auf amerikanische Waren.
Diese Strafzölle gibt es deswegen, weil Donald Trump
zuvor Strafzölle auf europäischen Stahl und Aluminium verhängt hatte.
Zölle sind Geld-Abgaben, die man zahlen muss,
wenn man bestimmte Waren über eine Grenze bringt.
Diese Zölle wurden von der EU und den USA erhöht.
Die Europäische Union ist ein Zusammenschluss
von 28 Ländern in Europa.

Durch die Strafzölle der EU wird ein Harley-Davidson-Motorrad
in Europa um 2 200 Dollar teurerer.
Es gibt auch Strafzölle auf andere amerikanische Waren
wie zum Beispiel Whiskey oder Jeans.

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