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Einfache Sprache
02/20/2019

EU beschließt neues Gesetz für das Internet

Viele Menschen finden das neue EU-Urheberrechts-Gesetz nicht gut. Die Betreiber von Internet-Seiten haften in Zukunft dafür, wenn unerlaubt etwas auf ihre Seiten gestellt wird.

von Inklusive Lehrredaktion

Link zum Original-KURIER-Artikel

Die EU hat ein Urheberrechts-Gesetz
fürs Internet beschlossen.
Das Urheberrecht schützt das
geistige Eigentum vom Urheber rechtlich.
Ein Urheber ist eine Person,
die etwas Neues geschaffen hat.
Wenn über eine Internetseite ein Foto
hochgeladen wird, die Seite aber nicht
die Urheber-Rechte besitzt,
macht sich der Besitzer der Internetseite strafbar.
Für Internetseiten, die jünger als 3 Jahre sind,
gibt es unter bestimmten Voraussetzungen
eine Ausnahme-Regelung.

Axel Voss ist ein Abgeordneter im Europaparlament.
Abgeordnete sind Mitarbeiter im Parlament.
Er findet das neue Gesetz gut.
„Die Plattformen haften künftig für die
Urheberrechts-Verletzungen,
die auf ihren Seiten stattfinden“,  sagte Voss.
Andere EU-Politiker meinen,
dass es dadurch kein freies Internet mehr gibt.
Auch der Österreichische Journalisten-Club
lehnt das neue Gesetz ab.
Fred Turnheim ist der Präsident
vom österreichischen Journalisten-Club.
Er sagt, dass das Internet
durch das neue Gesetz seinen Sinn verloren hat.
Auch der europäische Konsumentenschutzverband
„BEUC“ ist nicht einverstanden mit dem Gesetz.
Für Internet-Nutzer wird es dadurch viel schwieriger werden,
Musik, Videos oder Fotos online zu teilen.

Dieses Gesetz soll auch Journalisten helfen.
Durch das neue Gesetz werden Presse-Veröffentlichungen
im Internet geschützt.
Wenn man die Inhalte von Journalisten im Internet benutzt,
werden diese für die Nutzung ihrer Inhalte bezahlt.