Die Zahl der gestellten Asylanträge wird immer weniger

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Die Zahl der Asylanträge geht stark zurück. Seit 2013 gab es nicht mehr so wenige Anträge wie jetzt.

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Wer aus seinem Heimatland nach Österreich flieht,
kann einen Asylantrag stellen.
Er kann also um Schutz bitten und um das Recht,
bleiben zu dürfen.
Dieses Jahr wurden die gestellten Asylanträge
wieder deutlich weniger.
Zuletzt wurden im Jahr 2013 so wenige Anträge gestellt.
Die Regierung plant jetzt ein neues Fremden-Recht,
dass einige Veränderungen bringen soll.

Das Innen-Ministerium von Österreich sieht vor,
dass Flüchtlinge in Zukunft darauf durchsucht
werden, ob sie Geld bei sich haben.
Wenn Geld bei einem Flüchtling gefunden wird,
soll es ihm weggenommen werden.
Es soll dann für die Gerichtskosten
vom Asyl-Verfahren verwendet werden.

Auch auf Handys sollen Flüchtlinge durchsucht werden.
Mit neuen Lese-Geräten sollen die Informationen
die auf den Handys gespeichert sind,
lesbar gemacht werden.
Die Regierung möchte so erfahren,
wie der Flüchtling nach Österreich gekommen ist.

Die zusätzlichen Kontrollen und die nötigen
technischen Geräte kosten dem Staat Österreich
aber natürlich auch Geld.

Die meisten Asylanträge werden
von Menschen aus Syrien gestellt.
Fast alle von ihnen dürfen auch in Österreich bleiben,
weil in ihrem Heimatland Krieg herrscht.
Auch Menschen aus Afghanistan
stellen viele Asylanträge in Österreich.
Von ihnen darf ungefähr die Hälfte in Österreich bleiben.

( kurier.at , fn ) Erstellt am 20.04.2018