Einfache Sprache
16.05.2018

2. FSW-Selbstvertreter-Tag am 7. Mai 2018

Am 7. Mai 2018 waren zwei Teilnehmer von der Inklusiven Lehrredaktion beim 2. FSW-Selbstvertreter-Tag. Es war sehr interessant und wir haben dort viel Neues gelernt.

Am Montag, dem 7. Mai,
hat der 2. FSW-Selbstvertreter-Tag stattgefunden.
Das Thema der Veranstaltung war
Unterstützung.
Wie sich die Teilnehmer Unterstützung wünschen,
wurde in 4 verschiedenen Arbeitsgruppen besprochen.


Der 2. FSW-Selbstvertreter-Tag hat von 8 Uhr bis 16:30 Uhr
im ÖGB-Gebäude bei der Donaumarina stattgefunden.
Robert Bacher, vom Fonds Soziales Wien (FSW),
hat die Eröffnungsrede gehalten.
Um 10:30 Uhr hat die Stadträtin Sandra Frauenberger,
ihre Begrüßungs-Rede gehalten.
Sie sprach über die Grundrechte
von jedem Menschen in Österreich.
Alles was gesagt wurde, wurde für Gehörlose
von einem Dolmetscher in Gebärdensprache übersetzt.

Nach der Rede der Stadträtin
wurden die 4 Arbeitsgruppen gebildet.
Man konnte sich, je nach Interesse aussuchen,
in welcher Gruppe man sein wollte.
Die Arbeitsgruppen beschäftigten sich
mit verschiedenen Formen von Unterstützung
für Menschen mit Behinderung.

Meine Kollegin und ich waren in der Arbeitsgruppe 4:
„Menschen mit Behinderung und Politik“.
In der Arbeitsgruppe ist es darum gegangen,
wie Selbstvertreter besser mit der Politik
zusammenarbeiten können.
Ein großes Thema war auch die bessere Umsetzung
vom Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz.
In den anderen Arbeitsgruppen wurde über
die Unterstützung von Menschen mit Behinderung
in verschieden Bereichen gesprochen.
Dabei ist es um die Bereiche Wohnen,
öffentliche Verkehrs-Mittel und Werkstätten gegangen.

Das wünschen sich die Teilnehmer

1.  Dass alte Straßen-Bahnen, U-Bahnen und Schnell-Bahnen
     seltener oder gar nicht mehr fahren.
     In diese Verkehrsmittel können Menschen mit körperlicher Behinderung
     oder Menschen im Rollstuhl nämlich nicht ohne Hilfe einsteigen.

2.  Man soll allen Menschen mit und ohne Behinderung mit Respekt begegnen.

3.   Die Durchsagen in den öffentlichen Verkehrsmitteln
      sollen besser zu verstehen sein.

4.   Es soll mehr Barrierefreiheit geben.

5.   Außerdem wurde unter anderem mehr Unterstützung in Werkstätten
      und bei Wiener Wohnen gewünscht.

Das waren die wichtigsten Forderungen
und Wünsche zum Thema Unterstützung.
Außerdem wurde von einer Arbeitsgruppe vorgestellt,
was schon gut funktioniert,
und wo es noch Probleme gibt.

Kurz nach 14 Uhr berichteten die Sprecher,
was die Arbeitsgruppen besprochen haben.
Danach wurde noch einmal zusammengefasst,
was beim Selbstvertreter-Tag erarbeitet wurde.
Es hat meiner Kollegin und mir gefallen,
es war aber auch anstrengend.