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UBM Development
01/15/2020

Hat Sogwirkung: Die neue Cervecería in Amsterdam

Eine Tapas-Bar, wo sich Spanier zu Hause wähnen und die „locals“ sich wie im Urlaub fühlen – das ist „La Cerveceria” in Amsterdam. Gelungen ist dieses mediterrane Feeling in Hollands Hauptstadt dem Innenarchitektur-Büro Studio Modijefsky.

Eine Tapas-Bar, wo sich Spanier zu Hause wähnen und die „locals“ sich wie im Urlaub fühlen – das ist „La Cerveceria” in Amsterdam. Gelungen ist dieses mediterrane Feeling in Hollands Hauptstadt dem Innenarchitektur-Büro Studio Modijefsky.Zugegeben: Als Österreicher wird man nicht ausgerechnet nach Amsterdam fahren, um sich an original spanischem Bier und iberischen Tapas zu laben. Oder doch? Das „La Cervecería” könnte – ähnlich wie die Berlin Bar in Moskau – die Reise wert sein. Und: so weit weg ist Amsterdam nun ja auch nicht.

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Ende des soeben abgelaufenen Jahres ist Amsterdams kulinarische Szene um diese Tapas-Bar bereichert worden. Die sehr spanisch inspirierte „La Cervecería” im Osten der Stadt wurde vom Studio Modijefsky entworfen. Studio Modijefsky hat auch zwei Wolford Stores in Paris sowie den Wolford Flagship Store in Amsterdam gestaltet.

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Die Design-Experten haben mit einer traditionell südlichen Farbpalette und einem lebendigen Nebeneinander moderner Muster einen gemütlichen Raum geschaffen, in dem sich Einheimische wie im Urlaub und Südländer wie zu Hause fühlen können.

Iberische Leckerbissen in Amsterdam

Größe: 139 m² Innenraum, 113 m² Terrasse; Kunde: Drie wijzen uit Oost; Innenarchitektur: Studio Modijefsky; Designer: Esther Stam, Moene van Werven, Agnese Pellino, Christel Willers, Zahra Rajaei Fertigstellung: Winter 2019; Standort: Beukenplein 22, 1091 KH Amsterdam; Telefon: +32 – 020 – 693 3555; Email: info@la-cerveceria.nl; Öffnungszeiten: Mo – Do 17:00-01:00; Fr 17:00-03:00; Sa 16:00-03:00; So 16.00-01.00 (Küche bis 23.00)

La Cervecería

Mediterrane Farbpalette, moderner Touch

Das Interieur orientiert sich an einer typischen, gemütlichen spanischen „cervecería”: einem Ort, wo die Spanier nach Büroschluss gern noch hängenbleiben, um mit Kollegen und Freunden in informellem Rahmen eine „caña“ zu trinken und einige „tapas” einzuwerfen. Eine „caña” ist der üblichste Begriff in den Bars in Spanien, mit dem man Bier bestellt – meist ein 0,2l-Glas. Und „tapas“ sind die spanischen Appetithäppchen, von denen man einfach nicht genug kriegen kann.

Kehrt man in der „Cervecería” in Amsterdam ein, fühlt man sich sofort freundlich empfangen. Das Innere wirkt einfach einladend und lebendig. Dabei hat man die Wahl: An der Bar sitzend, an einem hohen Tisch versammelt oder an einem klassischen Tisch speisend … lassen sich die Bier-Sorten und die geschmackvollen Köstlichkeiten – von Tapas über Paellas bis zu exquisiten Nachspeisen – des katalanischen Küchenchefs Georg gleichermaßen genießen.

Typisch iberische Snacks

Eine kleine Auswahl aus der Speisekarte: „pimientos de padron“ (Bratpaprika mit Meersalz) um 6,95 €, Spargel à la Barbacoa (5,95€), mit Pilzen gefüllte Zucchini-Blüten (8,95 €), „patatas bravas” (4,95 €), Pata Negra Schinken (10,95 €), Manchego-Käse (8,95€), Bacalao (Kabeljau) mit Spinat (11,95 €), Muscheln à la Marinera (7,95 €), Garnelen in Cider-Sauce. Als Nachspeise bieten sich an: Crema de San José (5,95 €), spanischer Käsekuchen (6,95 €), Churros mit Schokolade (6,95 €) oder Gebratene Äpfel mit Vanille-Eis (7,95 €).

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Das warm gefärbte Eichenholz, die Spiegel, die Holzprofile mit altmodischem Touch, die Bronzegeländer und die modernen Bodenmuster ergeben eine gemütliche Atmosphäre, in der einfach alles in Balance zu sein scheint.

Drei Bereiche

Das Innere der Bar ist in drei Hauptbereiche unterteilt: Betritt man den Raum, steht man unmittelbar vor dem Essbereich – eine Mischung aus niedrigen und hohen Sitzgelegenheiten, runden und quadratischen Tischen, die auf einem grafisch gefliesten Boden stehen.

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Rechts daneben befindet sich die majestätische, auf einem Sockel stehende Frontbar. Die Verwendung von Alt-Messing, zartgelben Fliesen und Carrara-Marmor erinnert an elegante Tresen alter, südländischer Cafés und wird durch die rote, pulverbeschichtete Stahlplatte aufgefrischt, die sie umgibt.

Bier-Triptychon

Die hintere Bar dagegen sieht fast wie ein Triptychon aus Holz und braunem Stahl aus. Seine Dreidimensionalität wird durch die Leuchtkästen, die Spiegel und die glasierten, dunkelgrünen Fliesen betont. Hier werden alle Biere gezeigt und serviert.Der letzte Bereich ist das Zwischengeschoß mit Blick auf das Erdgeschoss und die Küche. Hier dominiert eine flippige Eckbank mit rotem Leder und gelb-blauem Stoff. Die Tische weisen dasselbe Schachbrettmuster auf, das auch im Eingangsbereich zu finden ist – die beiden Räume werden so optisch verbunden.

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Der Fußboden ist auf jeder Ebene des Raumes anders gestaltet. Von der schwarz gefliesten Fläche im Erdgeschoss, unterbrochen durch gelbe Fliesen, was den Blick gleichsam auf natürliche Weise zu den Stufen lenkt über die gelben Fliesen im nächsten Bereich bis hin zum Carrara-Marmor, der auf dem hölzernen Schachbrettboden endet, wird der Besucher optisch durch den Raum geführt.

Eine Treppe verbindet die drei Räume,das nach drei Richtungen geöffnete Podium führt zumZwischengeschoss. An den Seiten der Treppe sind Dutzende von Weinenund spanischen Produkten ausgestellt.

Lustige Details, Sprüche, iberische Speisen und kleine Beschreibungen lockern das Ganze auf und führen in die Welt der Cervecerías ein.

Text: Linda Benkö

Fotos: Maarten Willemstein

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