Chronik | Wien
05/02/2019

Zwölf Flamingoküken in Tiergarten Schönbrunn geschlüpft

Die Größeren haben die Nester schon verlassen und werden wie in einem Kindergarten gemeinsam betreut. Weitere Eier werden noch bebrütet.

Im Tiergarten Schönbrunn sind zwölf Flamingoküken geschlüpft. Die derzeit noch mit flauschigen, grauen Federn ausgestatteten Küken schlüpften zwischen dem 11. April und 2. Mai, wie der Tiergarten am Donnerstag berichtete. Weitere Eier werden noch bebrütet.

Bei der Aufzucht helfen beide Elternteile mit. "Die jüngsten Küken sitzen noch in den Nestern und blicken aus dem Federkleid ihrer Eltern hervor, die sie abwechselnd wärmen und mit energiereicher Flüssigkeit aus ihrem Kropf füttern. Die Größeren haben die Nester schon verlassen und werden wie in einem Kindergarten gemeinsam betreut", erklärte Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.

Erst in rund drei Jahren werden die Federn der Küken wie die ihrer Eltern rosafarben leuchten. Während im Freiland Krebse, die die Flamingos aus dem Wasser filtern, für das rosa Gefieder sorgen, erhalten sie im Zoo dafür ein Futter mit einem speziellen Farbstoff.

 

Der Rosa Flamingo ist die größte aller Flamingo-Arten. Er erreicht eine Größe von 1,20 bis 1,40 Metern, wovon rund 40 Zentimeter auf die Beine entfallen. Der Rosa Flamingo hat ein großes Verbreitungsgebiet und kommt in Afrika, Asien und Europa vor. Seine Population wird auf rund 600.000 Tiere geschätzt.