Chronik Wien
04/02/2019

Zwei seltene "Bambis" im Tiergarten Schönbrunn geboren

Die Vietnam-Sikahirsche sind im Freiland ausgerottet. Im Wiener Zoo kamen ein Weibchen und ein Männchen zur Welt.

Braunes Fell mit weißen Punkten und herzige Kulleraugen: Der Wiener Tiergarten Schönbrunn heißt zwei seltene "Bambis" willkommen: Die kleine Gruppe der im Freiland ausgerotteten Sikahirsche ist seit Ende 2017 im Zoo beheimatet und hat nun für doppelten Nachwuchs gesorgt. Am 7. und am 20. März sind ein Weibchen und ein Männchen zur Welt gekommen.

"Außergewöhnlich bei den Vietnam-Sikahirschen ist, dass nicht nur die Jungtiere dieses hübsch gepunktete Fell haben, sondern auch die Erwachsenen - besonders beim Sommerfell. Es bietet ihnen im Wald eine gute Tarnung", sagte die zoologische Abteilungsleiterin Simone Haderthauer. Die Art werde nur in wenigen Zoos gehalten, die Vermehrung wird über ein Erhaltungszuchtprogramm koordiniert.

Sikahirsche im Freiland ausgerottet

Im Freiland gibt es die Vietnam-Sikahirsche leider nicht mehr. "Wälder in Vietnam wurden großflächig für die Landwirtschaft gerodet. Außerdem wurden die Tiere gejagt. Heute sind sie nur noch in geschützten Wildgehegen in drei Nationalparks in Vietnam zu finden", so Haderthauer. In Schönbrunn leben sie mit Nashörnern, Nilgau- und Hirschziegenantilopen im 6.000 Quadratmeter großen Nashornpark.

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