APA14106778-2 - 12082013 - WIEN - ÖSTERREICH: ZU APA-TEXT CI - Anfang Juli 2013 sind bei den Krokodiltejus im Tiergarten Schönbrunn drei Jungtiere geschlüpft. Ihre Geburtsmaße waren 20 Zentimeter - ausgewachsene Krokodiltejus zählen mit 120 Zentimetern Länge zu den größten Echsen Südamerikas. +++ WIR WEISEN AUSDRÜCKLICH DARAUF HIN, DASS EINE VERWENDUNG DES BILDES AUS MEDIEN- UND/ODER URHEBERRECHTLICHEN GRÜNDEN AUSSCHLIESSLICH IM ZUSAMMENHANG MIT DEM ANGEFÜHRTEN ZWECK ERFOLGEN DARF - VOLLSTÄNDIGE COPYRIGHTNENNUNG VERPFLICHTEND +++ APA-FOTO: TIERGARTEN SCHÖNBRUNN/DANIEL ZUPANC

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Tiergarten Schönbrunn
08/12/2013

Zuchterfolg: Drei kleine Krokodiltejus geschlüpft

Anfang Juli kamen erstmals drei Jungtiere der imposanten Echse auf die Welt.

Ganz besonderer Nachwuchs hat sich Anfang Juli im Tiergarten Schönbrunn angesagt. Bei den Krokodiltejus sind drei Jungtiere geschlüpft. Damit ist erstmals in der Geschichte des Zoos die Nachzucht dieser außergewöhnlichen Reptilien geglückt. „In Europa hat es bis jetzt nur der Prager Zoo geschafft, diese imposanten Echsen zu züchten. Bei uns haben die Eiablagen bisher nie einen Erfolg gebracht. Die Freude, dass es nun geklappt hat, ist umso größer“, sagt Tiergartendirektorin und KURIER-Tiercoach Dagmar Schratter. Die drei JUngtiere zählne jetzt bereits solze 20 Zentimeter. Ausgewachsene Krokodiltejus zählen mit 120 Zentimetern Länge zu den größten Echsen Südamerikas. Noch ist der Teju-Nachwuchs nicht für die Besucher zu sehen.

Dass die Nachzucht geklappt hat, ist einem Trick der Tierpfleger zu verdanken. Im Freiland legen die Tejuweibchen ihre Eier in die Nester von Baumtermiten. Im Tiergarten stand man vor dem Problem, dass die Weibchen ihre Eier irgendwo im Gehege fallen ließen. Wurden die Eier gefunden, waren sie nicht mehr entwicklungsfähig. „Die Tierpfleger konstruierten aus einer Kunststoffbox ein temperierbares Pseudo-Termitennest, das an der höchsten Stelle der Anlage angebracht wurde und das Weibchen hat die Eier tatsächlich dort abgelegt“, sagt Schratter Ausgebrütet wurden sie schließlich im Brutapparat, 167 Tage später schlüpfte das erste Jungtier.

Heimisch sind Krokodiltejus im Regenwald des nördlichen Südamerikas, wo sie an Gewässern in Sumpfgebieten leben. Ihre Leibspeise – Muscheln und Schnecken – knacken sie mühelos mit ihrem starken Kiefer. Diese Echsen schwimmen und tauchen gerne, sind aber auch hervorragende Kletterer. Ihr Kopf ist rot, ihr Körper grün gefärbt. Seinen Namen verdankt der Krokodilteju den plattenartigen Schuppen am Schwanz, der stark an jenen eines Krokodils erinnert.

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