Chronik | Wien
10.10.2018

Zehn Küken bei den Flamingos im Tiergarten Schönbrunn

Nachwuchs im Wiener Zoo. Das prächtige Gefieder lässt noch auf sich warten.

Nachwuchs bei bildhübschen Vögeln: Im Tiergarten Schönbrunn in Wien gibt es derzeit zehn Rosa-Flamingo-Küken. Die ersten sind Mitte September geschlüpft, die jüngsten erst vor einigen Tagen, teilte der Zoo am Mittwoch in einer Aussendung mit. Das prächtige Gefieder lässt allerdings noch auf sich warten. Die Küken sind grau, erst im Alter von drei Jahren machen Rosa Flamingos ihrem Namen alle Ehre.

In den ersten Monaten werden die Küken von ihren Eltern mit der sogenannten Kropfmilch ernährt, einer fett- und eiweißreichen Absonderung aus Drüsen in der Speiseröhre. Später filtern sie mit ihrem siebartigen Schnabel Nahrung aus dem Wasser. "Im Freiland sorgen Farbstoffe aus Krebsen für das rosafarbene Federkleid. Bei uns bekommen sie Futter, dem natürliche Farbstoffe beigemengt sind", erklärte Tierpflegerin Jenny Bukowski. Sie hat immer ein Auge auf die Küken, die allerdings gut versorgt sind. "Sobald die Küken das Nest verlassen, werden sie von den erwachsenen Vögeln gemeinsam in einer Art Kindergarten betreut. Auch wenn für uns alle gleich aussehen, erkennen die Eltern ihr Jungtier in der Gruppe natürlich sofort."