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Chronik Wien WohnKURIER
09/01/2019

Gemeinsam g’scheiter in Simmering

Das EU-geförderte Projekt "Smarter Together" ist ein Vorzeigeprojekt im Bereich Stadterneuerung.

Im ausgewählten Grätzel in Wien-Simmering rund um den Enkplatz, das Braunhuberviertel und den Geiselberg, wo rund 21.000 Wiener leben, wurden seit 2016 innovative Lösungen in den Bereichen Energie, Mobilität und Sanierung verknüpft. Die Evaluierungsphase des Projekts „Smarter Together“, das im Rahmen des EU-Programms „Horizon 2020“ auch mit den Städten München und Lyon sowie den Follower-Städten Santiago de Compostela, Sofia und Venedig umgesetzt wird, läuft noch bis 2021.

Insgesamt 40 smarte Einzelprojekte sollen mehr Lebensqualität für die Bewohner bringen und aktiv zum Klimaschutz beitragen“, erklärt Projektleiter Stephan Hartmann (MA 25). So wurden unter dem Motto „Gemeinsam g’scheiter“ z. B. Solarbänke zum Aufladen von Mobiltelefonen und E-Bike-Sharing realisiert, sowie die erste WienMobil-Station der Wiener Linien.

Bei der thermisch-energetischen Sanierung von drei Wohnhausanlagen von Wiener Wohnen und BWSG (Hauffgasse, Lorystraße, Herbortgasse) und bei der Erweiterung der Neuen Mittelschulen am Enkplatz wurden neue Energielösungen eingesetzt. Besonderes Highlight: Im Herbst werden hier vier Null-Energie-Turnsäle neu eröffnet. Durch das besondere Haustechnikkonzept mit Photovoltaikanlage, Wärmepumpen und einer thermischen Solaranlage wird überschüssige Energie rückgespeist.

Projektleiter Hartmann: „Vor allem das aktive Einbinden der Bevölkerung sowie Sanierungsmaßnahmen und neue Mobilitätsangebote machen den großen Erfolg von ,Smarter Together‘ aus.“ www.smartertogether.at