Chronik | Wien
05.12.2011

Wiens "nervigste Ampeln" gesucht

Bis 7. September können Verkehrsteilnehmer über die enervierendsten Ampeln der Stadt abstimmen.

Wer kann da nicht mitreden: Die eine Ampel ist einfach immer rot, egal, wann man hinkommt. In einem anderen Grätzl Wiens sollte man besser zum "Fußrenner" werden, um noch während der Grün-Phase die andere Straßenseite zu erreichen. Und dann sind da noch Anlagen, bei denen man sich fragt, was sie hier überhaupt verloren haben - Fußgängerampeln beispielsweise, bei denen an guten Tagen gerade einmal drei, vier Spaziergänger gesichtet werden.

Dieser Frust soll nun ein Ende finden, denn ab sofort können Fußgänger, Radler und Autofahrer über dieses tägliche Ärgernis in der Bundeshauptstadt abstimmen. Per Internet-Voting sollen die "nervigsten Ampeln" Wiens ermittelt werden.

Ein Tipp vom Initiator, der Abteilung Wien Leuchtet (MA 33): Der Standort der enervierenden Ampelanlage soll so genau wie möglich angegeben werden, zusätzlich kann auch eine Begründung angeführt werden (siehe Link).

Das Projekt läuft noch bis 7. September. Nach Ende der Umfrage werden die Daten ausgewertet und die zehn Ampeln mit den meisten Beschwerden von der MA 33 einer Prüfung auf Verbesserungsmöglichkeiten unterzogen. Sollten diese möglich sein, würden sie auch umgesetzt, verspricht die MA 33 auf ihrer Homepage.

Störungsmeldungen

Für Störungsmeldungen an Verkehrslichtsignalen und Beleuchtungsanlagen der Stadt Wien steht das Lichttelefon unter 0800 33 80 33 rund um die Uhr kostenlos zur Verfügung. Störungen können auch über ein Online-Formular gemeldet werden (siehe Link).