Wiener Polizisten nach NS-Chats wieder im Dienst
Polizei konnte den Alkolenker stoppen.
Im November 2024 waren ein Wiener Polizist und eine Polizistin wegen der Verbreitung antisemitischer und nationalsozialistischer Chats suspendiert worden. Entdeckt worden sind die Nachrichten zufällig nach Ermittlungen in der rechtsextremen Szene. Die Polizistin wurde wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung angeklagt und Anfang Oktober zu einer unbedingten Geldstrafe von 2.160 Euro und einer bedingten Freiheitsstrafe von sechs Monaten verurteilt. Die Anklage gegen den Polizisten wurde eingestellt.
Beide sind laut einem ORF-Bericht mittlerweile wieder im Dienst.
Disziplinarverfahren
„Die betreffende Beamtin wurde Ende Jänner von der Bundesdisziplinarbehörde zu einer Geldstrafe verurteilt. Die Suspendierung wird aufgehoben“, hieß es von der Landespolizeidirektion gegenüber dem ORF.
Die Suspendierung des Polizisten war nach Einstellung seines Strafverfahrens bereits im Vorjahr aufgehoben worden. Er wurde allerdings in einem Disziplinarverfahren zu einer Geldstrafe in unbekannter Höhe verurteilt.
Ermittlungen
Wie "profil" damals berichtete, habe das Landesamt Staatsschutz und Extremismusbekämpfung (LSE) Burgenland im September 2024 Ermittlungen durchgeführt, dabei wurde das Handy einer zivilen Person sichergestellt, teilte die Wiener Polizei mit.
Darauf seien nationalsozialistische, hetzerische und antisemitische Texte und Bilder gefunden worden, die weitergeleitet, aber auch empfangen worden seien.
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