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Chronik Wien
10/30/2019

Wien: A23 nach Unfall mit zwei Schwerverletzten zweispurig befahrbar

Die dritte Fahrspur bleibt noch gesperrt. Derzeit reicht der Rückstau noch zehn Kilometer zurück.

Die Wiener Südosttangente (A23) ist am Mittwochvormittag nach einem folgenschweren Unfall mit mehreren Fahrzeugen Richtung Süden für mehrere Stunden gesperrt gewesen. Mittlerweile sind in Fahrtrichtung Süden (A2) wieder zwei von drei Fahrspuren offen. Die dritte Fahrspur bleibt noch gesperrt. Derzeit reicht der Rückstau noch rund zehn Kilometer zurück – der Stau löst sich nur langsam auf. Der Unfallbereich kann weiterhin großräumig über die A 4 Ostautobahn und die S 1 Außenring Schnellstraße umfahren werden.

Der Unfall passierte gegen 9.00 Uhr. Der Kleintransporter kam in der Hanssonkurve von der regennassen Fahrbahn ab und überschlug sich. Die beiden Insassen wurden aus dem Fahrzeug geschleudert, dieses kam auf der Böschung neben der Fahrbahn auf den Rädern zu stehen. Der ungefähr 35 Jahre alte Mann wurde dabei unter dem Fahrzeug eingeklemmt, berichtete die Berufsfeuerwehr. Die Einsatzkräfte hoben das Fahrzeug vorsichtig mit Hebekissen und einem hydraulischen Rettungsspreizer an, befreiten die eingeklemmte Person und übergaben sie der Berufsrettung Wien.

Der Verletzte wurde mit Verdacht auf innere Verletzungen ins Spital eingeliefert, sagte ein Sprecher der Wiener Berufsrettung. Der zweite Insasse (37) wurde durch einen zufällig vorbeikommenden Sanitäter erstversorgt. Durch die Rettungskräfte wurde er auf einem Spineboard immobilisiert und versorgt. Der Patient wurde mit einem Schulterbruch und Verdacht auf Wirbelsäulenverletzungen mit dem Wiener Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Die Berufsrettung Wien war mit neun Fahrzeugen sowie mit dem Wiener Rettungshubschrauber C9 im Einsatz, zusätzlich wurde der Christophorus 3 alarmiert

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