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Chronik | Wien
06/05/2019

Wien: Mann stürzte in zehn Meter tiefen Graben

Gleich zwei Einsätze forderten am Dienstag Feuerwehr- und Rettungskräfte in Wien heraus.

Beim Sturz in einen Graben in der Nähe der Kohlenbrennerbrücke bei der Höhenstraße in Wien-Döbling hat sich am Dienstagvormittag ein 50-Jähriger schwere Verletzungen zugezogen. "Der Mann erlitt mehrere Frakturen, u.a. an Hüfte und Unterarm", berichtete Rettungssprecherin Corina Had am Mittwoch. Wenig später blieb ein Sechsjähriger mit dem Fuß im Spalt einer Wildbachverbauung in Hernals stecken.

Schwer verletzt

Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr übernahmen die Erstversorgung des 50-jährigen Verletzten und transportierten ihn mit einer Rettungswanne entlang des Bachbetts zur Kohlenbrennerbrücke, teilte die Feuerwehr mit. Dort wurde er mit einem Flaschenzug und einer Drehleiter auf Straßenniveau gehoben. Die weitere notfallmedizinische Versorgung übernahm die Rettung, die mit der Seiltechnikeinsatzgruppe am Unfallort war. Der Mann sei sofort in den Schockraum eines Spitals gebracht worden, sagte Had.

Sechsjähriger eingeklemmt

Um einiges glimpflicher ging ein Rettungseinsatz wenige Stunden später aus: Ein sechsjähriger Bub, der ausgerutscht war und seinen Unterschenkel in einem Spalt einer Wildbachverbauung im Hernalser Bereich der Höhenstraße eingeklemmt hatte, konnte sich alleine nicht mehr befreien. Die Feuerwehrleute sicherten und beruhigten das Kind zunächst, pumpten dann Wasser ab und dichteten den Wasserzulauf der Staumauer ab. Eine Steinplatte wurde mit einem Hochdruck-Hebekissen angehoben und der Bub schließlich befreit. Die Rettung stellte fest, dass das Kind unverletzt war, es wurde seinem Vater übergeben.