Albert-Schultz-Eishalle

© APA/HERBERT PFARRHOFER

Wien
10/10/2016

Mädchen erlitt Knalltrauma nach Eishockeymatch

Nachdem neben der 15-Jährigen ein Böller explodiert war, musste sie im Spital behandelt werden.

Eine 15-Jährige hat Sonntagnachmittag im Umfeld der U1-Station Kagran in Wien-Donaustadt ein Knalltrauma durch einen Böller erlitten. Der Werfer dürfte einer Fangruppe des Villacher SV angehört haben, der später in der Albert-Schultz-Eishalle in der 8. Runde der Erste Bank Eishockey Liga die Vienna Capitals besiegte.

Die Gruppierung, die laut Polizei im Verdacht steht, mehrfach illegale Pyrotechnika abgefeuert zu haben, soll knapp 40 Eishockeyfans umfasst haben, die sich auf dem Weg zum Veranstaltungsort gegen 16.00 Uhr offenbar schon "eingestimmt haben". Bei einer Straßenhaltestelle im Umfeld der U-Bahnstation flogen mehrere Böller, die zur Kategorie "illegal aus dem Ausland eingeführt" gehörten.

Die 15-Jährige musste nach der Vorfall im Spital behandelt werden, berichtete Polizeisprecher Thomas Keiblinger. Das Mädchen war mit seiner Mutter unterwegs gewesen. Die Frau wollte die Fangruppe zur Rede stellen, nachdem ihre Tochter durch den Böller zu Schaden gekommen war, konnte sich aber kein Gehör verschaffen. Ein von ihr um Hilfe gebetener Polizist hörte dann den nächsten Böller krachen und veranlasste die Überprüfung von mehr als 30 Personen, deren Identitäten festgestellt wurden. Mithilfe von Bildern aus der Videoüberwachung soll jetzt herausgefunden werden, wer der Böllerwerfer ist.

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