Chronik | Wien
05.04.2018

Wien: Junger Mann aus der Neuen Donau gerettet

Berufsfeuerwehr konnte Ertrinkenden dank Reaktion eines Zeugen rasch bergen.

Der raschen Reaktion eines Zeugen hat es ein junger Mann zu verdanken, dass er am Donnerstag gegen 10.00 Uhr aus der Neuen Donau in Wien vor dem Ertrinken gerettet worden ist. Der Passant erblickte die Person auf der Höhe der Reichsbrücke im Wasser treibend und alarmierte sofort die Berufsfeuerwehr. Zwei Einsatztaucher brachten den Mann ans Ufer.

Er war noch ansprechbar, sagte Feuerwehrsprecher Jürgen Figerl. Laut der Berufsrettung, welche die notfallmedizinische Betreuung des Patienten anschließend übernahm, war der rund 20 Jahre alte Mann unterkühlt, jedoch in einem stabilen Zustand, als er zur weiteren Behandlung in ein Spital gebracht wurde.

Die Rettung gestaltete sich schwierig, da aufgrund eines weiteren Notrufs der exakte Ort zunächst unklar war. Vorsorglich wurde - wie bei solchen Einsätzen üblich - auch der Wiener Rettungshubschrauber alarmiert, berichtete die Feuerwehr. Die Bergung einige hundert Meter stromab der Reichsbrücke dauerte weniger als zehn Minuten ab dem Zeitpunkt, an dem der Notruf in der Feuerwehrzentrale eingelangt war. Über die Umstände, die zu der Rettungsaktion führten, war am Donnerstagnachmittag nichts bekannt.

Die Berufsfeuerwehr rät in ähnlichen Fällen sofort den Notruf 122 wählen, möglichst den exakten Unfallort angeben und erst dann mit der selbstständigen Suche beginnen und dabei auf den Eigenschutz zu achten. Die Feuerwehrtaucher sind innerhalb weniger Minuten am Einsatzort und haben so die Chance, untergegangene Personen noch in einem überlebensfähigen Zustand zu retten.