Wien hat jetzt auch eine Wiesn

Das Oktoberfest hat nun auch den Wiener Prater erreicht, am Freitag wurde es eröffnet. Kritik gab's an den Eintrittspreisen.

Wien hat nun auch ein Oktoberfest. Die erste "Wiener Wiesn" ist am Freitagvormittag fast pünktlich eröffnet worden. Vor allem Senioren zählten zu den ersten Besuchern. Das Bier ist jedenfalls billiger als beim "Vorbild" in München. Zahlt man auf der Theresienwiese im Schnitt 8,90€ für die Maß, muss man fürs Krügerl nur 3,90€ auf den Tisch legen. Eines steht allerdings schon jetzt fest: "Die Wiener Wiesn wird jährlich stattfinden", sagte Veranstalter Johann Leitner. "Das größte Highlight ist, dass wir alles geschafft haben und der Aufbau funktioniert hat", freute sich der Veranstalter. Bereits seit 18 Monaten arbeitet Leitner persönlich an diesem Projekt. "Die Wiener Wiesn soll eine Institution werden, sonst wäre der Aufwand, den ich in den letzten Monaten betrieben habe, wirklich viel", betonte er. Daher ist eine Wiederholung des "Wiener Oktoberfestes" bereits fix. Die ersten Besucher freuten sich bereits über das neue Fest. Erfreuliche Nachrichten gibt es für alle Raucher: In allen drei Zelten darf geraucht werden. "Mitgebrachte Speisen und Getränke sind allerdings nicht erwünscht und werden auch bei der Eingangskontrollen abgenommen", unterstrich Leitner. Kritik seitens einzelner Besucher gab es hinsichtlich der Eintrittspreise: "Ich fahr' alle zwei Jahre aufs Oktoberfest in München und dort gibt's keinen Eintritt. Wenn's in Wien nächstes Jahr auch wieder einen Eintritt gibt, dann wird's das letzte gewesen sein", sagte ein Niederösterreicher aus Seebenstein. Die Wiener Wiesn läuft von 23. September bis 2. Oktober auf der Kaiserwiese im Prater. Geöffnet ist täglich von 11.00 bis 24.00 Uhr. Freien Eintritt gibt es für Kinder bis zehn Jahre. Der Frühschoppen - täglich von 11.00 Uhr bis 14.30 Uhr - ist auch für Erwachsene gratis, danach kommt man ab 8,50 Euro ins Zelt.
(KURIER.at / csm, lm) Erstellt am
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