Chronik | Wien
24.04.2018

Wien: Festnahmen nach Attacken gegen Polizisten

Zwei Männer gingen nach Amtshandlungen auf die Beamten los. Die Polizisten wurden leicht verletzt.

In Wien-Floridsdorf hat die Polizei am Montag zwei Männer festgenommen, nachdem sie bei Amtshandlungen auf Beamte losgegangen waren. Ein 23-Jähriger attackierte die Polizisten mit Faustschlägen und Tritten, wodurch diese leichte Verletzungen erlitten. Ein anderer Mann wollte einem Beamten einen Kopfstoß verpassen, daher wurde Pfefferspray gegen ihn eingesetzt. Beide wurden festgenommen.

Beim ersten Einsatz in der Früh wurde die Polizei von einer jungen Frau in die Kantnergasse gerufen. Die 34-Jährige war mit einem 23-jährigen Bekannten in Streit geraten, weil dieser ihre Wohnung nicht verlassen wollte. Als die Polizisten in die Wohnung kamen, wurde der Mann aggressiv, attackierte sie mit Faustschlägen und Tritten und konnte erst durch weitere angeforderte Polizisten festgenommen werden. Bei dem Vorfall wurden eine Polizistin und ein Polizist leicht verletzt. Die Beamtin erlitt Verletzungen am Knie und am Ellbogen, der Beamte eine blutenden Nase und Schürfwunden, teilte die Polizei am Dienstag mit.

"Völlig in Rage"

Erst später, gegen 23.00 Uhr, ereignete sich der zweite Vorfall. Mit einem Verkehrsschwerpunkt beschäftigte Polizisten wurden in der Rußbergstraße auf einen vor einem Lokal randalierenden Mann aufmerksam. Laut Polizeisprecher Harald Sörös war der Unruhestifter "völlig in Rage", schrien herum und trat um sich. Die Beamten wollten die Identität des Mannes überprüfen, doch der 35-Jährige ließ sich nicht beruhigen, wurde zunehmend aggressiver und schlug wild um sich. Als er schließlich einen Beamten mit einem Kopfstoß attackierte, wurde Pfefferspray gegen ihn eingesetzt. Der Mann wurde festgenommen, die Polizisten blieben unverletzt.