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Chronik Wien
04/25/2019

Wandernde Bäume sorgen für optische Abkühlung in Wien

Die zehn mobilen Bäume stehen derzeit in Währing. Die Wanderbaumalle soll alle vier Wochen den Standort wechseln.

Die ersten sommerlichen Tage kündigen die heiße Jahreszeit im Land an - die vor allem in der Stadt sehr belastend sein kann. In Wien hat es bereits Ende April an manchen Tagen an die 30 Grad. Um - zumindest optisch - etwas Abkühlung zu schaffen, gibt es nun in Wien eine Wanderbaumallee, die besonders graue Straßen etwas grüner machen sollen. Dabei handelt es sich um zehn Bäume, die alle vier Wochen den Standort wechseln.

Das Projekt wurde von der grünen Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou ins Leben gerufen. Dafür nahm sie sich die deutsche Stadt München zum Vorbild, wo es eine solche Wanderbaumallee bereits gibt. "Wenn bereits im April Temperaturen um die 30 Grad herrschen, dann können wir uns jetzt schon auf einen weiteren dramatischen Hitzesommer einstellen. Die Wanderbaumalle soll Bewusstsein für die zentrale Rolle von Bäumen im Kampf gegen städtische Überhitzung schaffen und mehr Lebensqualität vor der eigenen Haustüre erzeugen", erklärte sie am Donnerstag den Sinn des Projekts - zeitlich passend zum heutigen Tag des Baumes.

Die mobilen Bäume - es handelt sich um junge Feldahorne und Mährische Ebereschen - stehen derzeit im Bereich der Antonigasse 20 in Währing. Ende Mai ziehen sie weiter in die Zieglergasse im Bezirk Neubau, ab Ende Juni steht dann die Barnabitengasse in Mariahilf auf dem Programm. Ab Ende Juli begrünen die Bäume einen Teil der Laudongasse, ab Ende August die Phorusgasse im Bereich der Wiedner Hauptstraße. Zum Abschluss geht es ab Ende September zum Kreuzungsbereich Blumenauergasse/ Große Mohrengasse.

Der Transport der Bäume von einem Standort zum anderen erfolgt übrigens umweltfreundlich. Ein Teil wird nämlich mit dem Lastenfahrrad gesiedelt, der Rest mit einem Klein-Lkw.

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