© KURIER/Jeff Mangione

Wien
02/06/2014

Wärmestuben helfen Obdachlosen durch den Winter

14 Pfarren der Erzdiözese Wien öffnen ihre Tore für obdachlose Menschen.

Vier Grad zeigte das Thermometer Donnerstagmittag in Wien-Meidling – zu kalt , um im Freien zu bleiben. Die Obdachlosen suchen in dieser Zeit vermehrt Unterschlupf in den Wärmestuben der Stadt. Sieben Gäste sitzen in der Pfarre Gatterhölzl in der Hohenbergstraße an den Tischen und genießen die Wärme. Sie lesen, trinken heißen Kaffee, löffeln ihre Suppe und plaudern. „Ich schätze die Atmosphäre. Hier hat man seine Ruhe. Es ist keine Massenanlaufstelle wie die Gruft“, sagt ein 57-Jähriger.

2011 rief die Caritas das Projekt Wärmestuben erstmals ins Leben. Seit Jänner gibt es die Initiative auch in der Pfarre Gatterhölzl. Jeden Donnerstag öffnet die Pfarre ihre Türen für Obdachlose. Helmut Peterka hilft zum zweiten Mal mit. Gerade in der kalten Jahreszeit findet er es wichtig, die sozial Benachteiligten zu unterstützen.

Zusätzlich errichteten die Caritas und der Fonds Soziales Wien eine weitere Notschlafstelle im Tageszentrum Prater. In dem ehemaligen Seniorenwohnhaus werden bis Ende April bis zu 60 Schlafplätze geschaffen.

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