Im Ernstfall sollen die Erfahrungen aus den Tunnelübungen Leben retten.

© /Einsatzdoku

Übung
10/05/2014

Ein Horrorszenario für die Sicherheit

Tunnel Vösendorf: Großübung simulierte Crash im Tunnel, verkeilte Autos und Feuer.

Ein Crash im Tunnel, verkeilte Autos, Feuer, keine Chance für nachkommende Autos auszuweichen und dann fällt in der verrauchten Röhre auch noch der Strom aus. Ein Horrorszenario, das in der Nacht zum Sonntag als Annahme für eine Großübung im Tunnel Vösendorf auf der Wiener Außenring-Schnellstraße diente. Eine "extrem wichtige" Übung, wie Dagmar Jäger, Tunnelmanagerin der Asfinag, betont, "von der reibungslosen Abwicklung des Einsatzes und der Kommunikation unter den Einsatzkräften hängen Menschenleben ab."

Die Übungen sind für Tunnels mit mehr als 500 Metern Länge vorgeschrieben und müssen alle vier Jahre stattfinden. Der Tunnel Vösendorf ist fast 900 Meter lang, 55.000 Fahrzeuge sind pro Tag auf der S1 unterwegs.

Insgesamt übten fünf Feuerwehren, das Rote Kreuz sowie Autobahnpolizisten und die Autobahnmeisterei den Ernstfall. 200 Mann waren im Einsatz – zur Zufriedenheit der Tunnelmanagerin: "Alle Einsatzmannschaften haben hoch professionell agiert und bewiesen, dass sie für den Ernstfall gerüstet sind."

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