© A. Nikolic

Chronik Wien
09/03/2018

Tatort U6: Keine mutmaßlichen Tatverdächtigen im Frühverkehr

Beim ersten Lokalaugenschein in der U6 hielten sich alle Fahrgäste an das neue Essverbot.

Die Dichte an Schultüten war an diesem Morgen in der U6 wohl das einzige Ungewöhnliche. Ansonsten lässt sich der erste Morgen in der U6, an dem das Essverbot der Wiener Linien in Kraft tritt, getrost als unauffällig bewerten. In den Garnituren der U6 macht sich lediglich ab und zu wohlriechender Kaffeeduft breit. Kebab, Croissant oder Leberkässemmeln? Fehlanzeige.

Die Fahrgäste scheinen unbeeindruckt von den mehrmaligen Durchsagen während der Fahrt, Hinweisen in den Waggons sowie auf den Monitoren an den Bahnsteigen. Die Infokampagne der Wiener Linien präsentiert sich gewohnt mit Wortwitz und viel Augenzwinkern - Titel wie " Tatort Leberkäse" oder "Nudelfall ungelöst" sollen das neue Verbot den Fahrgästen näher bringen. 

Das erste morgendliche Fazit? Das Essverbot hält.

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