Chronik | Wien
12.10.2018

Sieben Verletzte bei Straßenbahnunfall in Wien

In der Station Kliebergasse kam es zu einem Auffahrunfall. Fahrer hatte Kreislaufkollaps.

Bei einem Unfall zweier Straßenbahngarnituren in der tiefgeschoßigen Station Kliebergasse in Wien-Margareten sind am Freitag kurz vor 8.00 Uhr sieben Menschen leicht verletzt worden. "Ein Zug der Linie 1 fuhr auf einen in der Station stehenden Zug der Linie 62 auf", sagte Michael Unger, Pressesprecher der Wiener Linien. "Der Fahrer hat angegeben, ein Blackout gehabt zu haben."

Die Berufsrettung war mit dem Katastrophenzug an der Unfallstelle. "Wir haben sieben leicht verletzte Personen notfallmedizinisch versorgt", berichtete Rettungssprecherin Corina Had. "Der Fahrer hatte einen Kreislaufkollaps und erlitt leichte Kopfverletzungen. Unter diesen Umständen hat er gut reagiert, da hätte viel mehr passieren können."

Die Züge wurden nach Angaben der Wiener Linien in die Werkstatt gebracht und die Gleise überprüft. Der Schaden an den Fahrzeugen könne erst in einigen Tagen beziffert werden. Die bei der Kliebergasse verkehrenden Straßenbahnlinien wurden umgeleitet bzw. kurzgeführt, nahmen den Betrieb inzwischen aber wieder auf.

Für Verkehrsbehinderungen sorgte in den Morgenstunden auch ein Fahrzeugbrand am Margaretengürtel. Verletzt wurde ersten Informationen zu Folge niemand, es kam aber zu einem massiven Stau.