"Sicherheit der Frauen steht im Vordergrund"

Die für das Prostitutionsgesetz zuständige Stadträtin Sandra Frauenberger (SP) nimmt zu den Erlaubniszonen Stellung.
"Sicherheit der Frauen steht im Vordergrund"

KURIER: Frau Stadträtin, wie zufrieden sind Sie mit den fünf Erlaubniszonen?
Sandra Frauenberger:
Ich bin mit dem Gesetz zufrieden. Klar ist: Wir können die Prostitution nicht abschaffen. Unser Ziel ist es, für alle eine verträgliche Lösung zu schaffen. Das ist uns mit der Trennung von Straßenprostitution und Wohngebiet gelungen. Wir werden in den nächsten Wochen sehen, wie die Regelung angenommen wird. Wenn es Änderungsbedarf gibt, wird darauf auch reagiert.

Zwei Gürtelabschnitte werden zur Erlaubniszone. Die Grünen sagen: Das ist zu wenig.

Der Gürtel ist eine Option, die man besprechen muss. Deshalb sind alle Bezirksvorsteher, die an den Gürtel angrenzen, zum Gespräch eingeladen.

Sollen Erlaubniszonen auch baulich adaptiert werden - etwa mit Lichtquellen?
Derzeit ist das nicht geplant. Sollte ein Bezirk eine Erlaubniszone von baulichen Maßnahmen abhängig machen, werden wir darüber reden. Die Sicherheit der Frauen steht im Vordergrund.

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