.

© APA/HANS KLAUS TECHT

Wien
03/13/2017

Sanierung des Stephansplatzes beginnt

Neue Pflasterung und Infrastruktur für 11,5 Mio. Euro rund um den Dom. Die Shops und Lokale bleiben während der in fünf Phasen abgewickelten Arbeiten zugänglich.

Es ist gewissermaßen heiliger Boden: Der Wiener Stephansplatz mit dem bekannten Dom im Zentrum wird in den nächsten Monaten in Schuss gebracht. Die gesamte Oberfläche wird saniert und neu gepflastert. Der Zugang zu allen Lokalen und Geschäfte soll aber immer möglich sein, versprach Planungsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) beim Spatenstich am Montag im APA-Gespräch.

Der auch von Touristen hochfrequentierte Platz im Herzen der Stadt sei mit den Jahren zusehends in Mitleidenschaft gezogen worden, verwies die Ressortchefin auf den sehr abgenutzten Bodenbelag. Deshalb sei es höchst an der Zeit, dass hier etwas geschehe.

Konkret werden die Flächen rund um das Gotteshaus mit 36.400 neuen Granitsteinen und -platten bestückt. Die Gestaltung orientiert sich optisch an der Pflasterung von Graben und Kärntner Straße, die vor einigen Jahren ebenfalls auf Vordermann gebracht wurden. Wobei am Stephansplatz einige Kreuzmuster einfließen, um dem Dom Tribut zu zollen.

Fünf Phasen für 11,5 Mio. Euro

Neue Wasserleitungen, Stromkabel und die Abdichtung der unterirdischen Katakomben sind ebenfalls Teil des Vorhabens. Abgewickelt wird das Projekt in fünf Phasen, wobei immer an zwei bis drei Stellen gleichzeitig gewerkt werde, erklärte Bernhard Engleder, Leiter der für Straßen zuständigen MA 28, der APA. Als Kosten sind 11,5 Mio. Euro veranschlagt.

Ein Zehntel davon kommt vom Bezirk. Trotz hoher finanzieller Belastung - immerhin rund ein Viertel des Jahresbudgets der Inneren Stadt - sei man sehr glücklich über die Sanierung, freute sich Vorsteher Markus Figl (ÖVP).

Vorerst kein zweiter Lift

Diskutiert wurde in der Vergangenheit auch, ob im Zuge der Neugestaltung die U-Bahn-Station Stephansplatz nicht auch gleich mit einem zweiten Lift ausgestattet werden soll. Behindertenvertreter, die Volksanwaltschaft und Bezirkschef Figl hatten dafür plädiert. Die Kompetenz für diese Entscheidung liegt bei den Wiener Linien. Diese hatten den Forderungen wiederholt eine Absage erteilt. Die Kosten von 2,4 Millionen Euro stünden in keiner Relation zum Nutzen, der bestehende Lift habe ausreichend Kapazitäten, so die Argumente der Verkehrsbetriebe.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.