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Chronik Wien
08/19/2019

Pro & Contra: Haben E-Scooter Zukunft?

Die neuen Elektro-Roller gefallen nicht jedem: Tolles neues Verkehrsmittel oder Verursacher von Hindernisläufen auf Wiens Gehsteigen?

Pro E-Scooter

Typisch, diese Wiener. Kaum ist ein modernes, umweltschonendes, kostengünstiges, einfach zu bedienendes, cooles, für fast alle Altersgruppen brauchbares Verkehrsmittel erfunden, gibt es Aufregung. Nur weil einige wenige das Gefährt liegen lassen, auf dem Gehsteig fahren, ungeschickt sind oder sich als Gott auf der Straße fühlen, kann man nicht einfach so über die Scooteristas drüberfahren. Würden wir alle Autos verbieten, weil jemand bei Gelb über die Kreuzung gefahren ist, falsch geparkt, einem den Vorrang genommen oder einen Parkschaden produziert hat? Dann hätten wir keine Autos mehr auf der Straße. Das wäre gut so, die Kinder hätten mehr Platz zum Spielen.

Contra E-Scooter

Kaum ist es der Stadtverwaltung gelungen, der Hundstrümmerl-Plage Herr zu werden, ist der arglose Fußgänger mit einem kaum weniger lästigen Hindernislauf auf Wiens Gehsteigen konfrontiert: Über E-Scooter, die herumliegen, wo ihre Nutzer ihrer gerade überdrüssig wurden. Es mag zwar Spaß machen, mit ihnen durch die Stadt zu flitzen, in Sachen Klimaschutz sind aber sie kaum effektiver als Heizschwammerl für Schanigärten. Denn wer mit dem E-Scooter fährt, ist weniger zu Fuß unterwegs, was noch immer die klimafreundlichste Fortbewegungsmöglichkeit ist. Sie ist dem Vernehmen nach auch gesünder, als für jeden noch so kurzen Weg auf dem Scooter zu stehen.

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