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Mutmaßliche Polizeigewalt
06/04/2019

Klimademo: Aktivist korrigiert Aussage zu versetztem Polizisten

Nicht der bereits in den Innendienst versetzte Beamte soll ihm beim Wegtragen die Hand gebrochen haben, sondern ein anderer.

Ein Aktivist, dem bei der Räumung einer Blockade von Klimaaktivisten in Wien von einem Beamten die Hand gebrochen worden sein soll, hat am Dienstag seine Angaben korrigiert.

Demnach soll dies nicht vom mittlerweile in den Innendienst versetzten Polizisten verursacht worden sein, sondern von einem anderen Beamten. Seinen Irrtum hatte der Oberösterreicher nach Sichtung eines Videos entdeckt.

Auf dem Video ist die Festnahme des 35-Jährigen zu sehen. Bei ihm wurde in einem Krankenhaus am Sonntag der Bruch des Mittelhandknochens der linken Hand diagnostiziert.

"Unverhältnismäßiger Schmerzgriff"

"Der mittlerweile versetzte Polizist war nicht der, der mich links getragen hat, sondern rechts. Er hat zwar auch einen unverhältnismäßigen Schmerzgriff angewandt und die Aktion auch angeleitet, der Polizist, der mir die Hand gebrochen hat, war jedoch ein anderer", sagte der Mann.

Auf dem Video sind auch die lauten Schmerzschreie des Mannes zu hören. "Die beiden haben sich von mir von hinten genähert und ich hatte das dann wohl falsch abgespeichert, da der versetzte Polizist ja schon vorher negativ aufgefallen ist", sagte der Oberösterreicher.