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Chronik Wien
02/19/2019

Österreichische Kriminalisten knacken erfolgreichsten Trojaner

Die Experten des Bundeskriminalamtes konnten in Kooperation mit anderen Behörden eine Ransomware entschlüsseln.

Betroffene der "GandCrab"-Ransomware können aufatmen. Denn Cybercrime-Experten in Europa konnten die neueste Version der Schadsoftware entschlüsseln. Diese sperrt den Comupter und verlangt von den Betroffenen ein Lösegeld. Über das No-More-Ransom-Depot (nomoreransom.org) können Geschädigte die Entschlüsselung kostenlos herunterladen. Die Ransomware gilt weltweit am weitest verbreitete Schadsoftware.

Wiederherstellung möglich

Federführend für die Erstellung des Tools soll die rumänische Polizei gewesen sein. In Zusammenarbeit mit dem Sicherheitsunternehmen Bitdefender, Europol sowie verschiedener europäischen Polizeidienststellen (darunter auch dem Cybercrime Competence Center des Bundeskriminalamtes) wurde die Software entwickelt. Neben den Versionen 1, 4 und früheren Versionen von 5 behebt das Tool auf Infektionen durch die Version 5.0.4 bis 5.1. Die betroffenen Daten können dadurch wiederhergestellt werden.

Laut Experten gilt weiterhin die Prävention als bestes Mittel. Usern wird dringend empfohlen, "mehrschichtige Anti-Ransomware-Abwehrmaßnahmen" zu verwenden. Außerdem sollten die Daten regelmäßig gesichert und das Öffnen von Anhängen aus unbekannten Email-Absendern vermieden werden.

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