Octogone – Eine Welt aus acht Ecken

Die französisch-iranische Künstlerin Chalisée Naamani stellt in der Kunsthalle Wien aus.

Ab 29. Jänner zeigt die Kunsthalle Wien Arbeiten der französisch-iranischen Künstlerin Chalisée Naamani. Ihre Ausstellung „Octogone“ ist laut, politisch und tief persönlich, eine Mischung aus Fashion, Skulptur und Rebellion. Der Titel „Octogone“, das Achteck, verweist auf Naamanis iranische Wurzeln. Diese spielen in ihrem Werk eine zentrale Rolle. Immer wieder greift sie politische Ereignisse auf und verarbeitet sie kreativ in Skulpturen, Drucken und textilen Arbeiten. Besonders die aktuelle politische Situation im Iran rückt sie dabei bewusst ins Zentrum – als Statement und als Einladung zum Hinschauen. Auch Wien hinterlässt Spuren in der Ausstellung: Der neue Standort inspirierte Naamani zu neuen Arbeiten, darunter überraschende Elemente wie Dirndl und Lederhosen, die sie in ihren eigenen, subversiven Stil übersetzt. Noch bis 6. April können Besucher*innen in der Kunsthalle Wien in Naamanis bunte, widerständige Bildwelt eintauchen und erleben, wie Kunst Mode nutzt, um Politik sichtbar zu machen.

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