Chronik | Wien
20.05.2018

Mit Karacho ins Spital: Drogenlenker und Beifahrerin verletzt

Im Rausch hat ein 27-jähriger mit hohem Tempo das Einfahrtstor beim Sophienspital durchbrochen und eine Mauer beschädigt.

Ein durch Drogen beeinträchtigter Autofahrer hat am Samstagabend mit seinem Pkw in Wien-Neubau ein Einfahrtstor des ehemaligen Sophienspitals durchbrochen und ist gegen eine Hausmauer jenseits des Innenhofs gekracht. Der 27-Jährige und seine 29 Jahre alte Beifahrerin wurden schwerst verletzt.

Nach Angaben der Polizei wurde das Eisentor in der Apollogasse durch die Wucht des Anpralls weggeschleudert. Zeugen hätten berichtet, dass der Pkw zuvor mit 80 bis 100 km/h durch die Kenyongasse gerast sei, sagte Polizeisprecher Daniel Fürst am Sonntag. Diese Angaben würden noch überprüft.

Bei dem 27 Jahre alten Wiener seien mehrere Substanzen im Blut festgestellt worden, berichtete Fürst. Worum es sich handle, werde durch weitere Analysen festgestellt. Alkohol hatte der Mann nicht konsumiert.

Laut Feuerwehr, die das Abschleppen des Unfallwagens übernahm, befand sich in dem Auto auch ein Hund, der offenbar ebenfalls verletzt wurde. Ihn übernahm die Tierrettung. Die Berufsfeuerwehr kümmerte sich dann auch um die provisorische Beseitigung der Schäden an der Hausmauer und verplankte die Einfahrt.