© APA - Austria Presse Agentur

Chronik | Wien
03/18/2019

Hundehalterin biss Polizistin

Ein Beamter erlitt bei einem Angriff im Polizeianhaltezentrum in der Josefstadt Gesichtsverletzungen.

Bei drei Einsätzen in Wien sind am Sonntag mehrere Polizisten attackiert worden. Ein Beamter erlitt bei einem Angriff im Polizeianhaltezentrum in der Josefstadt Gesichtsverletzungen. In Brigittenau attackierten betrunkene ukrainische Touristen, in der Leopoldstadt eine Hundebesitzerin die Polizisten. Diese blieben alle unverletzt, berichtete die Polizei am Montag.

Kurz nach Mitternacht wurden Beamte wegen einer lautstarken Party in die Kampstraße gerufen. Dort feierten die vier Touristen - ein 27-jähriger Mann sowie drei Frauen im Alter von 28, 29 und 55 Jahren - in einem Appartement. Im Stiegenhaus attackierten sie die Polizisten im Zuge der Identitätsfeststellung mit "Faustschlägen, Fußtreten und Stößen", sagte Polizeisprecher Patrick Maierhofer. Die Touristen hatten zwischen 1,22 und 2,78 Promille.

Polizistin gebissen

Am Nachmittag ging eine 52-jährige Österreicherin in der Vivariumstraße mit ihrem Hund spazieren. Weil dieser nicht angeleint war, wurde sie von Polizisten aufgefordert, sich auszuweisen. Dies verweigerte die Frau, vielmehr schlug sie auf die Beamten hin und biss eine Polizistin, als diese sie durchsuchte. Da die Beamtin Handschuhe trug, blieb sie unverletzt. Die 52-jährige wurde festgenommen.

Gegen 22.30 Uhr wurde ein 23-jähriger Gambier aus einer Zelle des Polizeianhaltezentrums geholt, am Gang schlug er einem Beamten ins Gesicht, dieser musste vom Dienst abtreten. Sein Kollege erlitt Abschürfungen.