Chronik | Wien
26.11.2018

Massenkarambolage auf Südosttangente sorgte für umfangreiche Staus

Elf Fahrzeuge krachten Montagfrüh bei Regen ineinander. Zwei Lenkerinnen verletzt. Verzögerungen auch auf Ausweichrouten.

Massenkarambolage auf der Südosttangente sorgt am Montag für Kilometerlange Staus

Bei einer Massenkarambolage mit elf Fahrzeugen auf der Südosttangente (A23) sind Montag früh zwei Lenkerinnen verletzt worden. Der Crash ging relativ glimpflich aus, die Frauen erlitten laut Rettung lediglich Prellungen. Doch verursachte die Sperre eines Fahrstreifens mitten im Frühverkehr völliges Chaos auf den Straßen, berichteten ARBÖ und ÖAMTC.

Auf Höhe Handelskai

Die Autos stießen bei starkem Regen auf der Höhe Handelskai in Fahrtrichtung Norden zusammen. Die 28 und 53 Jahre alten Wienerinnen wurden vom Roten Kreuz versorgt und ins Krankenhaus gebracht, sagte der Sprecher der Wiener Berufsrettung, Andreas Huber.

Das Unglück ereignete sich im stärksten Frühverkehr, der aufgrund des Wetters und der drohenden Streiks bei den ÖBB am Montag noch heftiger war als sonst. Der linke Fahrstreifen der A23 musste komplett gesperrt werden. Etwa zwei Stunden dauerte die Räumung der Unfallstelle. Es kam auf der A23 zu einem kilometerlangen Stau Richtung Süden, der bis Laxenburg reichte, berichtete der ÖAMTC.

Verzögerungen auf Ausweichrouten

Auch auf den Ausweichstrecken gab es Verzögerungen, Autofahrer mussten bis zu 30 Minuten mehr Fahrzeit einplanen. So wurden beim ARBÖ Staus auf der Ostautobahn (A4) am Weg nach Wien gemeldet, auf der Donauuferautobahn (A22) in Richtung Tangente und auch auf der Wiener Nordrandschnellstraße (S2) in Fahrtrichtung Südosttangente.