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Chronik Wien
10/16/2019

Manipuliert: Zwei 70 Meter lange Schiffe trieben unbemannt auf der Donau

Ein unbekannter Täter dürfe die Güterkähne unbemerkt von ihrer Befestigung an Land gelöst haben.

72 Meter lang, acht Meter breit und ohne Steuermann trieben am Dienstagnachmittag zwei Schiffe im Donaustrom auf der Höhe Handelskai. Ein noch unbekannter Täter dürfte die Verheftung dieser Güterkähne teilweise gelöst haben. Beide Schiffe trieben daraufhin mit dem Heck im Donaustrom.

Die robusten Kähne sind jeweils für eine Tragfähigkeit von bis zu 1.000 Tonnen ausgelegt. Dementsprechend hoch war die Gefährdung, die von den massiven, außer Kontrolle geratenen Wasserfahrzeugen ausging.

Beamte der Wiener Wasserpolizei konnten die beiden Güterkähne aber mit dem Polizeiboot „Wien“ wieder in Richtung Ufer drücken und dort provisorisch befestigen. Es wurde niemand verletzt.