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Chronik Wien
07/18/2019

Kleines Elefantenmädchen sucht einen Namen

Das am Samstag geborene Elefantenbaby absolvierte am Donnerstag seinen ersten Ausflug vor Publikum

Es ist der neuen Star im Tiergarten Schönbrunn: Das erst wenige Tage als Elefantenbaby. Das Jungtier entwickle sich prächtig, erzählte Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Das liege nicht zuletzt an seiner souveränen Mutter „Numbi“, die nun zum dritten Mal Nachwuchs bekommen hat. Ab Freitag kann sie gemeinsam mit dem Neugeborenen täglich zwischen 10und 11 Uhr beobachtet werden - entweder im Elefantenhaus oder auf der Außenanlage. Für den Rest des Tages wird beiden Ruhe im hinteren Bereich der Anlage gegönnt. „Nach und nach werden sie dann an den Rest der Gruppe herangeführt“ erklärte Schratter. Deren Mitglieder sind allerdings an Nachwuchs gewöhnt, die Direktorin erwartet keinerlei Probleme.

Noch hat das kleine Elefantenmädchen aber keinen Namen. Das soll sich bald ändern und das Publikum ist dabei gefragt. Die Pfleger haben drei Namensvorschläge ausgesucht, über die Sie hier abstimmen können: Zur Wahl stehen dabei „Phinda“ (von Phinda Reserve, wo der Vater lebt - sprich „Pinda“), „Kibali“ (Fluss in der Demokratischen Republik Kongo) und „Dunia“ (Swahili: „Welt“). Laut Revierleiter Andreas Buberl geht es vor allem darum, dass der Name zum Lebensraum der Afrikanischen Elefanten passt und sich deutlich von den Namen der Artgenossen unterscheidet. Außerdem soll er kurz sein. Die Abstimmung läuft bis 23. Juli um 8 Uhr, dann wird der Zoo den Namen bekannt geben.

Alle zwanzig Minuten genehmigt sich das kleine Weibchen eine Stärkung an Mamas Milchbar. Die 27-jährige Numbi war 2009 gemeinsam mit ihrem ersten Jungtier „Kibo“ von Wuppertal nach Wien übersiedelt und hat hier 2010 „Tuluba“ geboren. In der Nacht auf Samstag erblickte die kleine Kuh nach rund 22 Monaten Tragezeit das Licht der Welt, stand flugs auf den eigenen Beinen und folgt „Numbi“ seitdem auf Schritt und Tritt. Die erfahrene, ruhige und fürsorgliche Mutter hat immer ein Auge auf ihren Nachwuchs, der noch ein bisschen wackelig auf den Beinen ist, aber schon wie ein Großer mit den riesigen, grauen Ohren fächeln kann. Noch kann das Baby bequem unter dem Bauch seiner Mutter durchspazieren.
Gezeugt wurde der Mini-Dickhäuter durch künstliche Besamung mit tiefgefrorenem Sperma eines Wildbullen aus Südafrika. Der Bestand der Rüsseltiere, die mit bis zu sechs Tonnen Gewicht als die größten noch lebenden Landtiere gelten, geht in ihrer Heimat zurück.

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