Chronik | Wien 09.05.2018

Kabelbrand: AUA-Maschine musste in Bukarest zwischenlanden

© Bild: APA/ROBERT JAEGER

Der Airbus A320 befand sich auf dem Weg von Larnaca nach Wien. Verletzt wurde niemand.

Eine AUA-Maschine hat am Dienstag auf dem Weg von Larnaka auf Zypern nach Wien wegen eines Kabelbrandes in Bukarest zwischenlanden müssen. Wie die Onlineportale "Aviation Herald" und "Austrian Wings" am Freitag berichteten, wurde niemand verletzt.

Der Airbus A320 befand sich als Flug OS 836 auf dem Weg von Larnaca nach Wien, als sich die Piloten im rumänischen Luftraum bei der Flugsicherung meldeten und um eine sofortige Landung in Bukarest baten. Zwar erklärte die Crew laut "Aviation Herald" keine Luftnotlage, allerdings hätten einige Kabel gebrannt, zudem sei der Brandgeruch in Cockpit und Kabine deutlich wahrnehmbar gewesen.

"Zu keiner Zeit in Gefahr"

25 Minuten später setzte der Zweistrahler sicher auf. Nach rund fünfeinhalbstündigem Aufenthalt in der rumänischen Hauptstadt wurde die Maschine nach Wien überstellt.

Laut AUA-Sprecherin Sandra Bijelic war ein Kühlventilator defekt, der eine Geruchsentwicklung verursachte. "Die Passagiere konnten das Flugzeug normal verlassen und waren zu keiner Zeit in Gefahr." Sie wurden auf andere Verbindungen umgebucht."

( Agenturen , best ) Erstellt am 09.05.2018