© LPD Wien

Chronik Wien
12/19/2019

Internationaler Treibstoffschmuggel in Wien aufgeflogen

Am Ölhafen Lobau wollte man laut Polizei Diesel umfüllen, um sich Steuern zu sparen.

In der vergangenen Woche führte die Wiener Polizei Schwerpunktkontrollen bei speziellen Gefahrenguttransporten vom und zum Ölhafen Lobau durch. Wegen Ungereimtheiten in den Transportpapieren eines polnischen Sattelkraftfahrzeuges stellte sie fest, dass Dieselkraftstoff von Polen nach Wien gebracht und hier zu einem Nichtmineralölprodukt umdeklariert worden sein soll.

Abgaben und Steuern umgangen

Anschließend soll der Kraftstoff in kleinere Behältnisse abgefüllt und in verschiedene EU-Länder transportiert und wieder als Dieselkraftstoff verkauft worden sein. Ziel dabei war es, die vorgeschriebenen Abgaben und Steuern zu umgehen.

Die Landesverkehrsabteilung beschlagnahmte gemeinsam mit der österreichischen Zollbehörde sieben polnische Sattelkraftfahrzeuge mit insgesamt 220.000 Liter Diesel.

Neben den gefahrengutrechtlichen Anzeigen werden auch ein Finanzstrafverfahren und weitere Verfahren aufgrund von Umweltverschmutzung, Wassergefährdung und fehlenden Betriebsanlagengenehmigungen eingeleitet.

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