Chronik | Wien
14.08.2017

Große Sanierungsoffensive in Ottakring startet

Lebensqualität. Die Arbeiten sollen das Grätzel attraktiver machen.

In Ottakring liegt der Fokus ab sofort auf der Stadterneuerung: Blocksanierungen an der Wilhelminenstraße sollen "moderne Lebensqualität in alte Stadtviertel" bringen, erklären die Verantwortlichen.

Um die Lienfeldergasse startet eine Sanierungsoffensive. Diese hat sich neben der Verbesserung des Wohnbaubestandes auch die Attraktivierung von Geschäftsstraßen und eine Aufwertung des öffentlichen Raumes zum Ziel gesetzt. Wohnbaustadtrat Michael Ludwig erklärt: "Die Blocksanierung steht für eine nachhaltige Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität, die über das einzelne Gebäude und Grundstück hinausgeht." Die Erneuerung und attraktivere Gestaltung von Häuserblöcken würden nämlich auch wichtige Impulse für das lokale Wirtschaftsleben bedeuten. Auch Ottakrings Bezirksvorsteher Franz Prokop zeigt sich zufrieden: "Ich bin überzeugt, dass Ottakring damit wieder ein Stück attraktiver zum Wohnen sein wird."

Gegenstand der Blocksanierungen sind sechs Baublöcke mit über 100 Liegenschaften. Das Projekt wird vom wohnfonds-wien mit dem Bezirk durchgeführt und soll bis 2021/’22 laufen. Seit 2005 wurden im 16. Bezirk bereits geförderte Sanierungen im Umfang von rund 324 Millionen Euro fertiggestellt. Davon waren ungefähr 233 Millionen Fördermittel.