Flauschig und süß: Nachwuchs bei Bürstenschwanz-Rattenkängurus in Wien

Bürstenschwanz-Rattenkänguru knabbert an Futter
Das Baby hüpft speziell abends schon munter herum; die stark vom Aussterben bedrohten Tiere sind Teil eines Zuchtprojekts.

Spitze Schnauze, glänzende Knopfaugen, flauschiges Fell – so knuffig startet das Haus des Meeres ins neue Jahr! Gemeinsam mit seinen Eltern hüpft seit neuestem ein junges Bürstenschwanz-Rattenkänguru durch die Australienanlage im 9. Stock und verzaubert Pflegepersonal und Besuchende gleichermaßen.

Der Nachwuchs ist auch eine erfreuliche Entwicklung für den Artenschutz: „Unsere Bürstenschwanz-Rattenkängurus sind stark vom Aussterben bedroht und Teil eines internationalen Zuchtprojekts. Umso mehr freut uns die gelungene Nachzucht.“ erklärt Jeff Schreiner, Zoodirektor des Haus des Meeres.

Der Tipp der Tierpflegerinnen und -pfleger für alle, die einen Blick auf das Kängurujunge erhaschen möchten: „Am besten kommt man abends in die Australienanlage, denn dann sind die Bürstenschwanz-Rattenkängurus am aktivsten und hüpfen mitunter zwischen den Besucherinnen und Besuchern umher.“ 

1 Zentimeter groß, 0,3 Gramm schwer

Das junge Weibchen hat erst mit dem Jahreswechsel so richtig das Licht der Welt erblickt, obwohl es schon 3 Monate zuvor geboren wurde. Direkt nach der Geburt war das Junge nur knapp 1 cm groß und wog etwa 0,3 g. Wie bei Beuteltieren üblich, blieb es an einer Zitze angedockt und wuchs geschützt im Beutel seiner Mutter heran.

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Abends sind die Bürstenschwanz-Rattenkängurus am ehesten zu entdecken. 

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Muttertier und Jungtier erkunden gemeinsam die Australienanlage des Haus des Meeres. 

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Das scheue Jungtier versteckt sich tagsüber im Dickicht.

Während der ersten Monate war Muttermilch die einzige Nahrungsquelle. Inzwischen frisst die junge Kängurudame - wie für diese Känguruart typisch - am liebsten verschiedene Pilze und Wurzeln. Gut genährt wächst das Jungtier schnell heran und wird bald kaum noch von seinen Elterntieren zu unterscheiden sein. 

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