Die Empörung über das angebliche Ende des Untersuchungsauschusses war am Mittwoch groß. Entsprechend erfolgreich war - trotz kühlen Regenwetters - der Aufruf auf Twitter und Facebook zu einem Flashmob vor dem Parlament.

© Al-Serori

Chronik Wien
09/19/2012

Flashmob gegen U-Ausschuss-Ende

Noch Mittwochvormittag stand der U-Ausschuss kurz vor dem Aus. Dagegen protestierten hunderte Menschen vor dem Parlament.

Die Empörung über das angebliche Ende des Untersuchungsauschusses war am Mittwoch groß. Entsprechend erfolgreich war - trotz kühlen Regenwetters - der Aufruf auf Twitter und Facebook zu einem Flashmob vor dem Parlament.

Rund 350 Teilnehmer (laut Polizei) fanden sich ein, um ihren Unmut kundzutun.

Auch der von der Opposition eingegangene Kompromiss missfiel vielen Social-Media-Nutzern.

Die Demo verlief - unter den Augen von 60 Polizisten - friedlich, es gab keine Probleme wegen der Bannmeile rund ums Parlament.

Der Verkehr am Ring wurde vorübergehend behindert.

Ein Teil der Flashmob-Teilnehmer wanderte vom Parlament zunächst zur SPÖ-Zentrale in der Löwelstraße und dann zur ÖVP-Parteizentrale in der Lichtenfelsgasse.

"Wir wollen den Werner sehen", forderten sie die Ladung von Bundeskanzler Faymann vor den U-Ausschuss.

Vor der ÖVP wurde auf "Wir vergessen nichts" umgestellt - also die Ankündigung, dass man sich auch bei der Wahl nächstes Jahr an die Vorkommnisse erinnern werde.

 Mit Accessoires wie Besen, Mopp, Putztuch oder Taschenlampen drückten Demo-Teilnehmer ihren Wunsch nach "Säuberung" und "Licht ins Dunkel" aus.

Auch dem via Facebook verbreiteten Tipp, sich mit Boulevardzeitungen - als Anspielung auf die Inseraten-Affäre - vor dem Regen zu schützen, folgten viele.

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