Chronik | Wien
25.07.2018

Essensbann in U6: Abstimmung über verbotene Speisen startet

Auch ob die Öffi-Nutzer für ein generelles Essverbot in der U6 sind, wird abgefragt.

Die Wiener Linien lassen ihre Fahrgäste mitbestimmen, wie das Essverbot in der U-Bahnlinie U6 aussehen soll. Ab heute, Mittwoch, kann auf der Webseite des Verkehrsbetriebs darüber abgestimmt werden, ob nur warme, stark riechende Speisen wie Kebab und Pizza oder auch Wurstsemmeln, Sushi oder Eis aus der U6 verbannt werden sollen. Die Umfrage läuft bis 12. August.

Auch ob die Öffi-Nutzer für ein generelles Essverbot in der U6 sind und ob dieses nach der Testphase auf alle U-Bahnlinien ausgeweitet werden soll, wird unter www.wienerlinien.at/umfrage abgefragt. "Mir ist es wichtig, die Fahrgäste miteinzubeziehen und ihre Meinung zu unserem Pilotprojekt zu hören. Wir werden uns die Ergebnisse ganz genau anschauen und in unsere weiteren Überlegungen einbeziehen", wurde Öffi-Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) in einer Aussendung der Wiener Linien zitiert.

Ab September ist es im Rahmen eines Pilotprojekts in der U6 nicht mehr erlaubt, streng riechende Speisen zu verzehren. Durch die Maßnahme soll auch der Reinigungsaufwand in den Zügen reduziert werden. Das Verbot wird von einer großen Informationsoffensive begleitet. Neben Durchsagen auf Bahnsteigen und in den Zügen der U6 wird es Info-Plakate und Sujets geben. Auf den Anzeigetafeln am Bahnsteig wird die Botschaft ebenfalls eingeblendet. Außerdem werden die Sicherheits- und Servicemitarbeiter der Wiener Linien laut Aussendung verstärkt darauf aufmerksam machen.