Interview
01/04/2013

„Die Männer sind sehr schwach“

Nachgefragt. Chefarzt Hüpfl warnt vor Flüssigkeitsverweigerung

Chefarzt Michael Hüpfl und sein Team von den Johannitern betreuen die Kirchenbesetzer seit ihrem Hungerstreik.

KURIER: Verweigern die Männer seit Freitag tatsächlich auch alle Flüssigkeiten?

Michael Hüpfl: Wir haben in diese Richtung keine Wahrnehmung.

Wie geht es den Männern nach 13 Tagen Hungerstreik?

Es sind deutliche Zeichen von Erschöpfung und Konzentrationsdefiziten bemerkbar. Ernsthafte Krankheitssymptome sind jedoch noch nicht feststellbar.

Sollte die Drohung der Flüssigkeitsverweigerung umgesetzt werden, wie schnell schreitet der körperliche Verfall voran?

In der gegenwärtigen Verfassung müssten die Patienten dann in spätestens zwei bis maximal drei Tagen ins Spital gebracht werden.

16 Personen waren bereits bei den Barmherzigen Brüdern zur Untersuchung. Prävention oder Ernstfall?

Weder noch. Die Männer sind aber sehr schwach.

Ließen sie sich freiwillig ins Spital bringen?

Es gab keine Gegenwehr. Die Gruppe ist diszipliniert.

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