Chronik | Wien
13.12.2011

Bombenfund: Sperre der Tangente

Südosttangente und Leberstraße wurden Dienstag Abend vorübergehend besperrt. Eine 250-Kilo-Fliegerbombe musste entschärft werden.

Die Südosttangente stand Dienstagabend für rund 15 Minuten still. Grund dafür war kein Verkehrsunfall, sondern ein „explosiver“ Fund auf dem Siemens-Firmenareal in Wien-Simmering. Bagger hatten bei Arbeiten eine 250 Kilo schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg freigelegt.

„Die Mitarbeiter wurden in Sicherheit gebracht“, erklärte der Siemens-Sicherheitsbeauftragte Johann Rist. Für die Entschärfung der Fliegerbombe durch den Entminungsdienst des Bundeskriminalamtes wurden umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Zu spüren bekamen dies Autofahrer und Zuggäste: Die angrenzenden Südosttangente und die Leberstraße wurde ab 22 Uhr für ungefähr eine Viertelstunde gesperrt. „Das ist nicht optimal, aber besser als am Nachmittag“, hieß es beim ÖAMTC. Zu Einschränkungen kam es auch auf der ebenfalls nahen Flughafen-Schnellbahn der ÖBB. Passagiere von zwei Zügen und einer S-Bahn kamen mit leichten Verspätungen an ihr Ziel.

Die 250 Kilo schwere Bombe wurde problemlos entschärft. Laut Polizei blieb ein Verkehrschaos aus. Die umliegenden Wohnbauten wurde nicht evakuiert. Für sie bestand keine Gefahr.