© KURIER/Franz Gruber

Wien
02/13/2017

75-Jährige stürzte in Hafenbecken in Wien

Die Frau dürfte über den Randstein gestolpert und ins Wasser gefallen sein.

Eine 75 Jahre alte Frau stürzte am Sonntagnachmittag in Wien-Donaustadt ins Becken des Ölhafens Lobau gestürzt und konnte nicht mehr ohne fremde Hilfe aus dem Wasser steigen. Passanten sahen die Dame, die sich an einer Ausstiegsleiter festhielt und um Hilfe rief, und verständigten die Einsatzkräfte, sagte Feuerwehrsprecher Gerald Schimpf.

Der Notruf ging gegen 16.00 Uhr ein. Laut Schimpf war die Feuerwehr mit 14 Einsatzkräften vor Ort, drei davon waren Feuerwehrtaucher. Diese schwammen zu der 75-Jährigen, sicherten sie und brachten sie anschließend mit einem Boot der Feuerwehr ans Ufer.

„Die Frau dürfte vermutlich schlecht gesehen haben. Vielleicht hat sie den Randstein übersehen und ist daher in das Becken gefallen“, erläuterte Andreas Huber, Sprecher der Wiener Berufsrettung. Sie sei jedenfalls in der Finsterbuschstraße über einen Rand des Beckes gestolpert und ins Hafenbecken gefallen. „Sie war aber zu schwach, um aus eigener Kraft an der Leiter wieder hochzuklettern“, fügt Huber hinzu.

Die Seniorin dürfte rund eine halbe Stunde im kalten Wasser gewesen sein. Zuerst wurde die Seniorin von Einsatzkräften der Rettung versorgt und gewärmt. Danach wurde die Frau mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 9 ins Krankenhaus geflogen.

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