Chronik | Wien
20.02.2018

50-Kilo-Fliegerbombe in Aspern geborgen

In dem Stadterweiterungsgebiet in Wien-Donaustadt sind am Montag mehrere Kriegsrelikte entdeckt worden. Gefahr bestand keine.

Auf einem Feld in Wien-Donaustadt sind am Montag mehrere Kriegsrelikte entdeckt worden. Eine beauftragte Munitionsbergungsfirma stieß am Vormittag bei der Johann-Kutschera-Gasse auf vier Stabbrandbomben, eine Hand- und eine Sprenggranate. Zu Mittag wurden außerdem eine etwa 50 Kilogramm schwere deutsche Fliegerbombe sowie eine russische Werfergranate gefunden, teilte die Polizei am Dienstag mit.

Der Entminungsdienst des Bundesheeres übernahm den Abtransport der Kriegsmaterialien. Laut Polizeisprecher Paul Eidenberger bestand keine Gefahr für die Öffentlichkeit. Seinen Angaben zufolge arbeitet die Munitionsbergungsfirma seit ein paar Wochen im Stadterweiterungsgebiet Aspern, wo unter anderem mit Metalldetektoren nach Kriegsrelikten gesucht wird.

Beinahe täglich Funde

"Dort wird beinahe täglich etwas gefunden", berichtete Eidenberger. Gefahr bestehe im Normalfall keine, da es sich in den meisten Fällen um altes Gerät handle. "Manchmal muss auch etwas gesprengt werden", sagte Eidenberger, das komme jedoch eher selten vor.