200.000 Faschingskrapfen: So entstehen Wiens beliebteste Krapfen

In der Faschingshochsaison entstehen in einer Wiener Traditionsbackstube täglich tausende Krapfen. Was einen perfekten Marillenkrapfen wirklich ausmacht.

Faschingszeit ist Krapfenzeit und in den zahlreichen Backstuben des Landes herrscht derzeit Ausnahmezustand. An Spitzentagen werden etwa bei Groissböck bis zu 4.000 Krapfen produziert, in der gesamten Faschingshochsaison sind es mehr als 200.000 Stück. Der klassische Faschingskrapfen mit Marillenmarmelade gilt als Aushängeschild des Betriebs. Außen goldbraun, innen flaumig und möglichst wenig fettig, so lautet der Anspruch von Bäckermeister Oliver Groissböck. Gebacken wird bei rund 170 Grad im heißen Fett, entscheidend sind Teigruhe, Temperatur und Timing. Trotz hoher Stückzahlen bleibt das Prinzip Handarbeit. Denn am Ende zählt für die Bäcker vor allem eines: die Frische und der Geschmack beim ersten Bissen.

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